Mittelstufe

Beim Eintritt in die Mittelstufe ist grundsätzlich entschieden, dass die Schüler und Schülerinnen die Orientierungsstufe (Stufen 5 und 6) erfolgreich durchlaufen haben und damit bis zur Jahrgangsstufe 13, dem Abitur, gelangen sollten. Die Mittelstufe ist auch gekennzeichnet von einer Phase einschneidender entwicklungsbedingter Veränderungen (Pubertät), sozialer Reifeprozesse und wachsender intellektueller Anforderungen, die zusätzliche „beratende“ Begleitung im Sinne einer Sozialisationsergänzung erforderlich machen.
Das Mittelstufenkonzept des SAG versucht diesen Veränderungen durch die im Einzelnen beschriebenen Konzepte und deren konkrete Umsetzung in den Schulalltag zu entsprechen, bleibt aber auch offen für aktuelle gesellschaftliche und schulpolitische Entwicklungen und Herausforderungen. Die schuleigenen Arbeitsschwerpunkte lassen sich drei Bereichen zuordnen, deren Ziel darin besteht, an die Erfahrungen und Ergebnisse der Orientierungsstufe anzuknüpfen und die Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 10 so vorbereitet in die gymnasiale Oberstufe übergehen zu lassen, dass sie sowohl fachlich-methodische als auch soziale Kompetenzen besitzen, die es ihnen ermöglichen, erfolgreich in der Oberstufe mitzuarbeiten und sich sowohl für eine Hochschulausbildung als auch für andere Ausbildungswege solide ausgestattet zu sehen.


Sprachenwahl


 In der Klasse 9 kann Latein, Spanisch oder Französisch als dritte Fremdsprache gewählt werden. Ab 2017/18 wollen wir Italienisch als dritte Fremdsprache anbieten. Ebenso ab 2017/18 werden die dritten Fremdsprachen ab dem 8. Schuljahr unterrichtet werden, die Wahl der dritten Fremdsprache findet folglich im zweiten Schulhalbjahr der Klassenstufe 7 statt.

Ab Klasse 6 bieten wir Latein an, um bereits nach Klasse 11 (Latein Grundfach) das Latinum zu erwerben. Dieses Angebot ist natürlich immer abhängig vom Schülerinteresse. Außerdem gibt es die Möglichkeit,  bilinguale Sprachangebote Englisch oder Französisch zu wählen.

Schwerpunkt/Arbeitsgemeinschaft DELF / DALF (Kooperation mit Realschule plus)
In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger Qualifikationen nachzuweisen, die sowohl für einen späteren Beruf als auch für ein Studium von Bedeutung sein können, denn auch Abiturienten gibt es so viele, dass man nur mit guten Noten und/oder zusätzliche Leistungen punkten kann. Die meiste Zeit, um verschiedene Qualifikationen zu erwerben, hat man in der Schulzeit. Wir bieten seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit dem Institut Français Mainz und der ADD Trier die Zusatzqualifikation „DELF“ (A1 / A2 / B1 / B2) und „DALF“ an. Das Angebot richtet sich im Rahmen der Begabtenförderung an sprachbegabte Schülerinnen und Schüler, die im Hinblick auf das spätere Berufs- oder Studienleben ein international anerkanntes Diplom erwerben möchten.
Die beiden DELF Diplome («Diplôme d’Etudes en Langue Française Premier Degré» und «Diplôme d’Etudes en Langue Française Second Degré») und das auf ihnen aufbauende DALF («Diplôme Approfondi de Langue Française») sind die Einzigen vom französischen Bildungsministerium anerkannten Sprachdiplome für Französisch als Fremdsprache und besitzen internationale Gültigkeit. Das Zertifikat dieses außerschulischen Sprachprogramms wird vom französischen Ministère de l’Education ausgestellt. Die Prüfungen werden am Institut Français in Mainz abgelegt. DELF wurde 1985 geschaffen und wird inzwischen in über 125 Ländern absolviert.
Das Diplom kann in mehreren Etappen erworben werden, Prüfungen finden im Januar oder Juni statt, siehe http://www.institut-francais.fr/-Dates-d-examens-.html
Das DELF / DALF besteht aus einzelnen „Bausteinen“: A1 bis C2. Nach Bestehen des Niveaus C1 ist man berechtigt, an französischen Hochschulen zu studieren, ohne einen Eignungstest ablegen zu müssen. Die Prüfungen bestehen jeweils aus schriftlichen und mündlichen Einheiten. In der ersten Prüfungsstufe soll man auf Französisch über sich selbst sprechen, eine Person beschreiben und charakterisieren, Auskünfte einholen, um sich in einer fremden Stadt zu orientieren, einen Brief schreiben, einfache Presseartikel verstehen, Informationen schriftlich anfragen und geben, die Meinung anderer identifizieren, die eigene Meinung ausdrücken und verteidigen, einen kurzen Bericht schreiben u.a..
Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung werden spezifische Qualifikationen, vor allem auch Fremdsprachen im Berufsleben immer wichtiger. DELF und DALF sind ein hervorragender Quali-fikationsbeleg bei Bewerbungen jeglicher Art und ermöglichen ggf. auch ein Auslandsstudium in Frankreich. Wir möchten am SAG unsere sprachbegabten Schülerinnen und Schüler mit guten Französischkenntnissen und – leistungen außerunterrichtlich weiter fördern und qualifizieren und dem Lernen damit einen übergeordneten, zielgerichteten Sinn verleihen.
Wer sich eingehender informieren möchte, kann Herrn Knobloch ansprechen.
Die Internetseite des Institut Français informiert über die Details:
http://www.institut-francais.fr/-mainz-.html?lang=de
Interessierte Schülerinnen und Schüler erhalten ein Anmeldeformular, das bis zum Oktober des entsprechenden Jahres zusammen mit der Prüfungsgebühr bei Herrn Knobloch abgegeben werden muss. Spätere Anmeldungen können wegen des vom Institut Français gesetzten Termins nicht berücksichtigt werden.

Bilingual Englisch mit dem Sachfächern Erdkunde, Geschichte oder Biologie

Die Schülerinnen und Schüler lernen außer im verstärkten Sprachunterricht außerdem noch die Sprache intensiver in einem Sachfach vertiefend kennen und erhalten zum Abschluss ein entsprechendes, international anerkanntes Zertifikat. Die Weiterführung in die Oberstufe wird angeboten.
(Themenschwerpunkte Land, Kultur, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Technik)

Bilingual Französisch mit den Sachfächern Erdkunde,  Geschichte oder Sozialkunde

Wie im biligualen Englischunterricht  lernen die Schülerinnen und Schüler auch im bilingualen Französischunterricht die Sprache intensiver in einem Sachfach vertiefend kennen und erhalten zum Abschluss ein entsprechendes, international anerkanntes Zertifikat. Die Weiterführung in die Oberstufe wird auch hier angeboten.
(Themenschwerpunkte Land, Kultur, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Technik)

Musikalischer Schwerpunkt
als Fortführung besonders an Musik interessierter Kinder (z.B. aus den Bläserklassen). Wir bieten, auch in Kooperation mit dern benachbarten RS plus, ein Schulorchester, eine BigBand, einen Chor, eine Musical-AG und ein Streicher-Ensemble an.


Ausbildung sozialer und kultureller Kompetenzen


Für die Ausbildung sozialer Kompetenzen hat die Schule das Fahrtenkonzept der Mittelstufe entwickelt. In Klasse 7 finden Gruppenfindungstage statt, in den Klassenstufen 8 und 10 werden diese Gruppenbildungsprozesse weiter verstärkt durch Klettertage und das Projekt Floßbau.

Dem Erwerb sprachlich-sozialer Kompetenz dienen die in der Mittelstufe angesiedelten, allerdings nur kleineren Schülergruppen zur Verfügung stehenden Austausche mit Schülern und Schülerinnen aus England und Frankreich. Alle Schüler und Schülerinnen nehmen in der Stufe 9 am Skiprojekt teil, das die sozialen Kompetenzen erweitern und sportliche Fertigkeiten ausbauen soll.

 

Schüler helfen Schülern (kostenfreies Angebot zum Nutzen beider Gruppen)

Ältere Schülerinnen und Schüler (ab Klasse 7)  erhalten zu Beginn des ersten Schulhalbjahres ein Coaching durch  speziell hierfür geschulte  Lehrer. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen diese Schülerinnen und Schüler anderen, meist jüngeren und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler unterstützend zur Seite stehen und behilflich sein beim Vorbereiten von Klassenarbeiten, Lernen und Anfertigen der Hausaufgaben. Beide Gruppen profitieren hier, da sowohl soziale Kompetenzen ausgebildet als auch bereits erworbenes Wissen vertieft wird. Erklären und Vermitteln von Unterrichtsinhalten führt immer auch zu einem Selbstlernprozess.

Sozialprojekt Schüler helfen Leben: Schüler der Klassenstufe 8 sowie andere interssierte Klassen arbeiten an einem Tag im Schuljahr (in der Regel während die anderen Klassen den Aufbau des Schulfestes bewerkstelligen) in einem Betrieb und stellen ihren Lohn einem sozialen Projekt zur Verfügung. Frau Marder und Herr Dittgen haben das Projekt implementiert und sind hier verantwortlich für die Durchführung.

Schulpartnerschaften mit Frankreich (Sarregemuine, Dijo
n) und  England (Isle of Wight)


Die Schüler können auf diese Weise die in der Schule erworbenen Fremdsprachenkenntnisse in realen Alltagssituationen anwenden und vertiefen, sowie die  Kulturen  und Regionen kennen lernen. Wir erwarten unsere französischen Gäste voraussichtlich immer in den Monaten April oder Mai jeden Jahres. Unsere Gegenbesuche werden in geeigneten Wechseln geplant und durchgeführt. Der Austausch mit England wird derzeit implementiert. Erste Kontakte auf Schülerebene haben stattgefunden.

 

Sportkonzept
Die Aufgabe schulischer Bildung ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Bewältigung von Lebenssituationen im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und sozialer Verantwortung zu befähigen. In diesem Zusammenhang kommt dem Fach Sport, neben der Weiterentwicklung der sportlichen Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, auch die Aufgabe zu, das soziale Lernen zu fördern. Das Fach Sport leistet damit einen nicht austauschbaren und unverzichtbaren Beitrag zur Bildung. Bei der Auswahl der Inhalte berücksichtigen wir die traditionellen Schulsportarten, da sie als bildungsrelevantes Kulturgut für den Sportunterricht unverzichtbar sind. Darüber hinaus ist es unser Anliegen, andere Formen des Sports bzw. andere Sportarten einzubeziehen. So gelingt es etwa durch Trend- und Freizeitsportarten, die in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen immer mehr Gewichtung finden, den Schülerinnen und Schülern eine moderne Bewegungskultur zu vermitteln. Dies wird durch die hervorragenden Sportanlagen in unmittelbarer Nähe des SAG (Beachvolleyballfeld, Sportplätze, Schwimmbad…) und die Nähe zur Mosel (Wassersportmöglichkeiten) ermöglicht. Darüber hinaus soll die Kooperation mit Vereinen sowie die Teilnahme an außerschulischen sportlichen Veranstaltungen eine Brücke zwischen Schule und Alltagswelt der Schüler bauen. Der Sportunterricht wird durch sportliche Schwerpunkte bei Wandertagen, Exkursionen und Klassenfahrten ergänzt, die einen weiteren Beitrag zum Sporttreiben über die Schulzeit hinaus leisten können.

Pausensport
Das SAG verfügt über einen bewegungsanregenden Schulhof mit Tischtennisplatten und Basketballkörben. Zudem steht den Schülerinnen und Schülern der Orientierungsstufe während der großen Pausen ein Gummiplatz zum Fußball- und Basketballspielen offen. In den Mittagspausen können die Schüler verschiedene Bewegungs- und Spielgeräte (Tischfußballspiel, Diabolos, verschiedene Bälle, Pedalos etc.) nutzen. Im Sinne einer „Bewegten Pause“ soll dieser Gerätepool erweitert und den Schülerinnen und Schülern ebenfalls in den großen Pausen zur Verfügung gestellt werden.

Arbeitsgemeinschaften
In unseren Sport-AGs ab der Mittelstufe können die Schülerinnen und Schüler einerseits Sportarten vertiefen und andererseits neue Sportarten (z.B. Beachvolleyball, Akrobatik) kennenlernen. Diese freiwilligen Arbeitsgemeinschaften, die auch eine Brücke zum Vereinssport darstellen können, regen die Kinder und Jugendlichen zum Sporttreiben außerhalb des Sportunterrichts an. Die Angebote variieren je nach Interessenlage der Schülerinnen und Schüler und der Personaldecke der Schule. In diesem Jahr werden Fußball, Ballspiel und Leichtathletik angeboten.

Neben der sportlichen Seite werden jährlich wechselnde Arbeitsgemeinschaften angeboten. Im Schuljahr 2016/2017 können die Schülerinnen und Schüler auch  an den Arbeitsgemeinschaften Musical, Gartenbau , Schach und Kiosk teilnehmen.

Schulmannschaften
Am SAG gibt es Schulmannschaften in verschiedenen Sportarten. Die Zusammenstellung der Mannschaften erfolgt nach leistungssportlichen Kriterien, ohne erzieherische Aspekte zu vernachlässigen. Die Schulmannschaften des SAG nehmen in vielen Sportarten an Schulsport-wettbewerben (z.B. „Jugend trainiert für Olympia“) und an verschiedenen anderen außerschulischen Wettkämpfen (z.B. Volksläufe, Volleyballturniere...) teil. Durch die Teilnahme an solchen Wettkämpfen sind für die Schülerinnen und Schüler auch erste Erfahrungen im Leistungsbereich möglich. Insbesondere im Bereich Fußball Mädchen sind wir überaus erfolgreich.

Fahrten mit sportlichem Schwerpunkt
Die Klassenfahrt der Klassenstufe 9 mit dem sportlichen Schwerpunkt Skifahren leistet einen besonderen Beitrag zum Erleben von Sport in der Gemeinschaft. Diese Klassenfahrt wird im Sportunterricht durch eine entsprechende Schulung konditioneller und koordinativer Fähigkeiten vorbereitet. Natürlich werden für Schülerinnen und Schüler ohne Interesse an Ski alpin und Snowboarden Alternativen vorgehalten.


Wandertage / Exkursionen mit sportlichem Schwerpunkt
In den Klassenstufen 8 und 10 sind Wandertage mit sportlichen Schwerpunkten angesetzt. Hierbei soll das regionale Angebot genutzt werden. Der Wandertag in Klasse 8 steht unter dem Motto „Hoch hinaus – Erfahrungsfeld Berg und Höhe“. Ob in Hochseilgärten der Umgebung (z.B. Kell am See, Trier, Traben-Trarbach), in nahegelegenen Kletterhallen (z.B. Trier, Konz) oder auf Klettersteigen (z.B. Mehring-Riol, Calmont-Klettersteig) – die Region bietet viele Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern Bewegungserfahrungen auf diesem Gebiet zu eröffnen. Zudem haben wir in der Turnhalle des Gymnasiums die Möglichkeit, die gemachten Erfahrungen an einer Kletterwand fortzuführen. Im Schuljahr 2013/ 2014 wurde der Klettertag in Zusammenarbeit mit Palais e.V. in Trier durchgeführt werden.

Der Leitsatz des Wandertages in Klassenstufe 10 lautet „Alle in einem Boot – Erfahrungsfeld Wasser“. Hier stehen abermals verschiedene Alternativen zur Verfügung: z.B. Kanufahren auf der Sauer, Floßbauen in Kell am See, Rudern auf der Mosel (in Kooperation mit Treveris bzw. RGT). Diese Wandertage finden insofern Einbindung in den Sportunterricht, als dass die Schüler im Vorfeld in entsprechenden Unterrichtsreihen auf konditionelle und koordinative Anforderungen vorbereitet werden.

Schulsporttage
Zusätzliche sportliche Veranstaltungen im Rahmen des Schullebens bieten die Möglichkeit zum gemeinschaftlichen und freudvollen Sporterleben.

-          Bundesjugendspiele,
-         Tag des Sports und Spiels der Orientierungs- und Mittelstufe (Organisation und Durchführung durch   Oberstufenschüler),
-          Schulinterne Sportwettbewerbe (z.B. Volleyballturniere),
-          Sportveranstaltung zu einem wohltätigen Zweck (z.B. 24-Stundenlauf, Fairplay-Tour).

Außerschulische Sportveranstaltungen
Über den Schulsport hinaus wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet, an verschiedenen außerschulischen Wettkämpfen und Veranstaltungen (z.B. Stadtlauf Schweich, Volksläufe, Volleyballturniere...) teilzunehmen.

Kooperation zwischen Schule und Verein
Durch die Kooperation zwischen Schule und Verein wird eine Brücke zwischen Schule und Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler geschlagen und eine moderne Bewegungskultur vermittelt.
Die Sport-Schwerpunkte in Klasse 5 und 6 werden zum Teil von ansässigen Vereinen geleitet. Auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler zum Sporttreiben außerhalb des schulischen Rahmens angeregt werden. In „Schnupper-Trainingsstunden“, die in der Mittelstufe im Rahmen des Sportunterrichts stattfinden, wird den Vereinen der Region eine zusätzliche Plattform geboten, ihre Arbeit in der Schule zu präsentieren. Hierdurch erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblick in die bestehenden regionalen Sportangebote. Darüber hinaus profitiert auch der Unterricht von diesen neuen außerschulischen Impulsen. Die Wandertage mit sportlichem Schwerpunkt werden in Kooperation mit den jeweiligen Sportvereinen durchgeführt (z.B. Rudern in Kooperation mit den Rudervereinen in Trier).

Erlebnispädagogik- und Fahrtenkonzept: konkrete Umsetzung
7. Klasse

Mit viel Spaß und Aktivität wird ein erlebnisreicher Rahmen geschaffen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler kennenlernen und die Klassengemeinschaft gestärkt wird. Zu Beginn des Schuljahres fahren die Klassen in eine Jugendherberge der Region. Die Klassen nehmen während ihres Aufenthaltes an einem pädagogischen Programm (beispeilsweise Felsklettern), das von speziell geschulten Teams angeboten wird, teil. Hierbei steht weniger der sportliche Gedanke im Vordergrund, sondern vielmehr die Teamffähigekit und die Förderung der Gruppenbildung und des Zusammenhalts der neu gebildeten Lerngruppen.

Ein weiterer Schwerpunkt der 7. Klassen liegt in der Teilnahme an den Waldjugenspielen. Auch bei diesem Wettbewerb steht die Zusammenarbeit und nicht der Gedanke des Wettbewerbs im Vordergrund.

 


8. Klasse

Zu Beginn der achten Klasse wird der Gedanke der Gruppenbildung nach Bedarf wieder aufgegriffen und vertieft. In der Regel arbeiten wir in diesem Bereich mit einem externen Anbieter, wie etwa Palais e.V. zusammen. Das Programm kann hier variieren von Kanutour bis Hochseilgarten. Um eine Rückmeldung zum Prozess  in der Klasse zu erhalten, ist vorgesehen, am Endes des Schuljahres eine erneute Veranstaltung dieser Art zu machen, um Entwicklungen zu erkennen, zu unterstützen oder auch entgegenzusteuern.


9. Klasse

In dieser Klassenstufe wird ein Skiprojekt die erlebnsipädagogischen Ziele aufgreifen. Das Skiprojekt ist als Klassenfahrt der gesamten Stufe gedacht. Die Schülerinnen und Schüler müssen hierbei nicht notwendigerweise über Kenntnisse verfügen oder gar Interesse an Ski alpin haben. Es werden Alternativen angeboten, wie zum Beispiel Schneeschuhwandern, Eisstockschießen, Klettern im Indoorbereich und Eislaufen. Es ist geplant, eine Kooperation mit der Levana-Schule zu implementieren.


10. Klasse

In Klassenstufe 10 führt eine Kooperation mit der benachbarten Levanaschule die sozialen und kooperativen Ziel in Form einer Arbeitsgemeinschaft fort. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich freiwillig und aktiv in die Gestaltung von Freizeit und Lernzeit beeinträchtigter Schülerinnen und Schüler einbringen.

 
Betriebspraktikum


In der 9. Klasse lernen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt kennen. In einem zweiwöchigen Betriebspraktikum, das vor allem im Sozialkundeunterricht intensiv vor - und nachbereitet wird, erhalten unsere Schülerinnen und Schüler einen unmittelbaren und anschaulichen Einblick ins breite Spektrum der Berufswelt. Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum Trier (BIZ) sowie Besuche der Kreishandwerkerschaft (Meister im Unterricht) begleiten und vervollständigen die im Praktikum gemachten Erfahrungen. Hinzu kommen Schulungen durch externe Trainer u.a. im Bereich Bewerbungsschreiben und Assessment Center. Begleitend werden die Schülerinnen und Schüler ihr Berufsportfolio anlegen, das eine weitere Hilfe bei der Orientierung hin zur richtigen Berufswahl sein soll. Die Unterlagen zum Berufsportfolio und die erforderlichen Formulare und Anschreiben zum Betriebspraktikum sind unter den Punkten "Betriebspraktikum" und "Berufsportfolio" auf der homepage hinterlegt und können jährlich aktualisiert heruntergeladen werden. Eine Berufsinformationsmesse zu Beginn der MSS 11 soll das Konzept der Beratung fortführen. In Kooperation mit der benachbarten RS+ wird im November des jeweiligen Jahres die Berufsinformationsmesse geplant und genutzt.

Genauere Informationen finden Sie unter:

http://www.sag-schweich.de/berufsorientierung.html


Medienkompetenz und methodische Fähigkeiten

Im Bereich der Medienkompetenz haben die Klassenlehrer der derzeitigen achten Klassen ein Konzept der Prävention entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich kritisch mit dem dominierenden Medium Internet auseinandersetzen. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Umgang mit social networks und dem Datenschutz. Die Fachkräfte der Polizei sind in das Konzept eingebunden. Eine Information bzw. Schulung der Eltern findet ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Polizei statt.


Ausbau fachlicher Kenntnisse und Einübung methodischer Fertigkeiten

Im Mittelpunkt der unterrichtlichen Arbeit in der Mittelstufe stehen der Ausbau fachlicher Kenntnisse und die Vermittlung und Einübung methodischer Fertigkeiten. Eintägige Sprachenfahrten (Französisch) und Sprachenintensivierung (mit Zertifikaten in Französisch (Delf / Dalf) und Englisch (Cambridge)) bieten sprachinteressierten und sprachgewandten Schülern und Schülerinnen zusätzliche Möglichkeiten der persönlichen Wissenserweiterung. Auch die Freiarbeit dient dem Erwerb und der Festigung methodischer Fertigkeiten und dem Ausbau personaler Selbstständigkeit und Selbstverantwortung.
Die Schüler und Schülerinnen haben zudem die Möglichkeit, an einer Vielzahl von unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften (AGs) teilzunehmen, die aus dem Unterricht hervorgehen oder auch wieder zum Unterricht hinführen, aber im Nachmittagsbereich durchgeführt werden und freiwillig sind. Im Schuljahr 2012/2013 werden in der Mittelstufe die Arbeitsgemeinschaften Fußball, Basketball, Volleyball, Chor, Schüler helfen Schülern, Spanisch, Schulsanitätsdienst, Vorbereitung des Schüleraustausches und Schulgarten angeboten. Natürlich kann dieses Angebot jährlich variieren, abhängig von Schülerinteresse und Personaldecke der Schule.
Andere inhaltliche Schwerpunkte wie „Jugend debattiert“ (in Stufe 8 beginnend) oder das Skiprojekt in der Stufe 9 (Fahrtenkonzept) sind unterrichtlich angebunden. Das Skiprojekt wird in der Klassenstufe 9 im Schuljahr 2013/14 erstmalig stattfinden. Die gesamte Stufe 9 wird für 8 Tage nach Goldeck in Kärnten fahren. Da nicht alle Schülerinnen und Schüler Interesse an Ski und Snowboard haben, werden auch Alternativen wie Schneeshuhwandern, Langlauf und Eisstockschießen angeboten. Zudem stehen in der gewählten Unterkunft noch Schwimmbad und Kletterwand zur Verfügung. Mittelfristig soll das Skiprojekt einen integrativen Charakter bekommen und eine Gruppe der benachbarten Levana-Schule an der Fahrt teilnehmen. 

 

Beratung


Einen dritten Schwerpunkt des Mittelstufenkonzepts bildet die Beratung un die methodische Schulung. Regelmäßige pädagogische Konferenzen dienen dazu, die persönliche Beratung und Förderung unserer Schüler und Schülerinnen abzustimmen, damit die immer häufiger auftretenden individuellen und sozialen Defizite frühzeitig erkannt und erzieherisch einvernehmlich zwischen Schule und Elternhaus gelöst werden können. Dabei wird das SAG durch die Schulsozialarbeit vor Ort unterstützt.

Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung stehen insbesondere in den Stufen 9 und 10 im Mittelpunkt des Unterrichts und zusätzlicher Veranstaltungen, damit sowohl die Schüler und Schülerinnen, die das SAG nach der Klasse 10 verlassen, als auch die Schüler und Schülerinnen, die das Abitur anstreben, frühzeitig möglichst umfangreich beraten und informiert werden, damit Fehlentscheidungen minimiert werden können.

 

Überblick über Unterricht und Erläuterungen der Methoden der Mittelstufe

Stufen
Fächer

5-6

7-10

Summe
5 - 10

Religion/Ethik

4

7

11

Deutsch

9

15

24

1. Fremdsprache

9

13

22

2. Fremdsprache

4

13

17

Mathematik

8

15

23

Erdkunde

3

6

9

Geschichte

 

7

7

Sozialkunde

 

3

3

Naturwissenschaften

7

 

7

Biologie

 

6

6

Chemie

 

6

6

Physik

 

7

7

Bildende Kunst

4

6

10

Musik

4

6

10

Sport

6

10

16

Klassenstunde

2

 

2

Summen

60

120

180


 

Zusätzliche Angebote:
-   Mindestens eine dritte Fremdsprache dreistündig ab Klasse 9 (Latein, Französisch, Spanisch) 

Schwerpunkte / Arbeitsgemeinschaften
-       Informatik, Chor, Orchester
-       Künstlerischer Bereich
-       Naturwissenschaftlicher Bereich
-       Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich 

Latinum
-       Stufe 7-11
-       Stufe 9-13
-       Stufe 11-13 (mündliches Abitur)

 

Methodenschulung muss auch im Fachunterricht ein kontinuierlicher, fest verankerter Bestandteil werden, damit die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mitarbeit in der gymnasialen Oberstufe gegeben sind. Hierzu werden Module entwickelt und praktisch erprobt. Projektförmiges Arbeiten (z. B. Zeitungsprojekt Stufe 8) und die Teilnahme an fachbezogenen oder fächerübergreifenden Wettbewerben (Mathemartik im Advent, Landeswettbewerb Fremdsprachen etc.)  gehören zu den regelmäßigen Aktivitäten.

Ein Thema aus Biologie in Zusammenarbeit mit Englisch, ein Thema aus Geschichte in Kooperation mit Deutsch dienen als Grundlage, um die Arbeitstechniken Recherchieren, Exzerpieren, Konzipieren von Kurzreferaten und Erstellen von Präsentationen zu erlernen. In Mathematik werden die Themen Prozent- und Zinsrechnung, Zinseszins mit Tabellenkalkulation eingeübt, Konstruktion von Dreiecken mit DynaGeo oder GeoGebra o.dgl. trainiert.


Die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Lernen und wissenschaftlichem Anspruch soll von der Klasse 7 bis zur Klasse 10 kontinuierlich gesteigert werden. Das schematisierte Methodenraster gibt Aufschluss über die Reihenfolge und Anordnung der Bausteine, die als Schulprogramm verbindlich sind und die die Schwerpunkte der einzelnen Klassenstufen den Methodengruppen zuordnen. Die praxisorientierte Konkretisierung der Methoden bietet Vorschläge für unterrichtliche Umsetzungsmöglichkeiten mit Schüler- und Lehrermaterial (Methodenordner). Die Arbeits- und Lerntechniken sind als Bausteine zu verstehen, die bewusst so allgemein gefasst sind, dass sie jederzeit und jederart die Möglichkeit bieten die fachmethodischen Schwerpunkte einbinden zu können. Die verschiedenen Sozialformen des Unterrichts sind allgemeine Formen der Kooperation. Sie ermöglichen die Förderung der Planung von Lernzeit, Lernstoff und Selbststeuerung. Folgende Grundprinzipien werden als Lernziele von Lehrenden und Lernenden angestrebt:

Methoden der Lernorganisation
Am SAG wird von Anfang an auf methodisch geordnetes Arbeiten hin erzogen. Die damit verbundenen Wege und Ziele können wie folgt beschrieben werden:
Ordnung und Pünktlichkeit sind keine Sekundärtugenden; sie stehen im Dienst des Lernerfolgs und der Selbsterziehung. Nur geordnete Lernmaterialien halten Freude und Motivation am Wissenserwerb aufrecht. Überschaubare Ordnungsprinzipien und Lernmethoden helfen Stress zu vermeiden und den Schulalltag eigenverantwortlich zu gestalten.
Der methodische Schwerpunkt Aufbereitung und Darstellung von Lernstoff verknüpft auf besondere Weise das Üben der gezielten Informationsbeschaffung, -verarbeitung und auch für die Lernleistung von besonderem Wert das systematische und auf den Hörer bezogene Weitergeben der Informationen (Präsentationstechniken).

Methoden der Zeitverwaltung
Lehrer wie Schüler stehen unter dem Druck der Sachzwänge und Termine. Klassenaareiten liegen zum Teil in einem engen zeitlichen Rahmen, sodass manchmal die Häufung der Arbeiten nicht zu vermeiden ist. Deren sinnvolle und vorausschauende Planung und Bewältigung bedarf guter Organisation. Lernstoff lässt sich besser bewältigen, wenn die Lernzeit dafür sorgfältig eingeteilt wird. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Tagesplanung, Kenntnis seiner eigenen Tages-leistungskurve sowie genaue Zielvorstellungen, Selbstvertrauen und eine gute Einschätzungsfähigkeit von dem, was man leisten kann. Die realistische Einschätzung der Lernziele und deren selbstständige Kontrolle, sowie die gelungene Umsetzung können als grundlegende Elemente der Lernstoffbewältigung angesehen werden.
Im Zusammenhang mit kulturellen Veranstaltungen im Schulzentrum ist eine sorgfältige und langfristige Planung erforderlich, damit Schülerinnen und Schüler, die sich z.B. bei Konzerten, Theateraufführungen oder Hobbykurse engagieren, keine Benachteiligungen in Kauf nehmen müssen. Die Beteiligung an Veranstaltungen dieser Art in der Schule soll in jeder Hinsicht gefördert werden. Darüber hinaus soll das Schuljahr durch Zeiten der Feste und des Feierns aufgelockert und in seinem Rhythmus bestimmt werden. Gelungene Schulfeste und Sportfeste sind nicht nur eine Bereicherung des schulischen Erlebens, sondern verstärken den Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft.

Methoden der Reflexion und der Selbstentfaltung
Das SAG ist bemüht, Schülerinnen und Schülern nicht nur Freiräume für sinnvolle Aktivitäten zu öffnen, sondern darüber hinaus Freiräume zu schaffen, in denen sie in ihren besonderen Fähigkeiten und Interessen gezielt gefördert und sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst werden können. Zur Bildung gehört mehr als bloßes Fachwissen. Gerade in einem Schulzentrum ist die Förderung von sozialer Kompetenz und emotionaler Intelligenz von besonderer Wichtigkeit. Methoden der Reflexion und der Selbstentfaltung haben Sozialkompetenz, Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung zum Ziel. Durch sukzessive Stärkung zunächst der Selbstwahrnehmung der Schülerinnen und Schüler können diese Erfahrungen für die Wahrnehmung anderer (Fremdwahrnehmung) individuell reflektiert eingesetzt werden. Für diese Entwicklung der Persönlichkeit und für das Erlangen von Sozialkompetenz spielen Methoden, die Kooperation und Teamfähigkeit schulen, eine wichtige Rolle, wenn die Schüler zuvor und begleitend immer wieder in ihrer Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit gefordert und gefördert werden. Individuelle und soziale Erlebnisse werden durch die gezielte Reflexion zu eigenen Lernerfahrungen und fördern so Teamfähigkeit, soziales Lernen und gegenseitige Anerkennung. So wird auch die Fähigkeit der Verarbeitung von Erlebnissen der Schülerinnen und Schüler gestärkt.

Weitere Erläuterung der Methodik
Die Schüler lassen sich von den vielen Materialien ansprechen und wählen nach ihrem Interesse ein Thema aus. Sie nehmen sich so viel Zeit, wie sie benötigen, um die Inhalte zu erarbeiten. Sie arbeiten allein oder mit einem oder mehreren, selbst ausgewählten Lernpartnern. Sie erarbeiten dann eine vorgegebene Mindestmenge und können, wenn sie Gefallen an diesem Thema gefunden haben, sich auch noch ausführlicher mit diesem Lerngegenstand auseinandersetzen. So findet der Schüler seine individuellen Anlagen und Fähigkeiten berücksichtigt und kann sich ihnen verstärkt widmen. In der Regel kommt es in der Freiarbeit so zu einer verstärkten Eigenaktivität. Keine der oben genannten Freiheiten ist absolut. Arbeitet z.B. ein Schüler sehr langsam, so kann ihn der begleitende Lehrer darin unterstützen, sein Zeitmanagement zu optimieren. Denn der Freiarbeitslehrer hat vor dem Unterricht die Materialien so aufbereitet, dass er während der Freiarbeit keinen Unterricht mehr gestalten muss, sondern Zeit hat, die Schüler bei ihren Lernprozessen zu beraten und ihre Fortschritte zu beobachten. Unterricht ist auf diese Weise nicht mehr lehrerzentriert, sondern ein stärker von den Schülern gesteuerter Prozess. Sie orientieren sich nicht nur an den Inhalten, sondern müssen sich auch in höherem Maße mit ihren eigenen Grenzen und Widerständen auseinandersetzen und nach Lösungen suchen. Und das lenkt den Blick darauf, wie der Schüler die Anforderungen zufriedenstellend bewältigen kann. Die Arbeitsmaterialien sind oft fächerüber-greifend; so verbinden sich zum Beispiel Deutsch und Kunst zu einer kleinen Werkstatt zum Gedichtschreiben. Oder die Fächer Politik und Erdkunde verbinden sich zu einer fächerüber-greifenden Einheit. Gelernt wird nicht nur mit dem Kopf, sondern die Materialien sprechen auch das ästhetische Empfinden und die Emotionen an, so dass ein Schüler auch mit dem Herzen dabei ist. Immer wieder gibt es spielerische Elemente, die dazu führen, dass der Lernstoff auch auf leichte Art und Weise eingeübt wird. Ist die Neugier einmal geweckt, dann können die Schüler vielfältig handeln (planen, Informationen verschaffen, schreiben, sprechen, spielen, kleben, schneiden, malen, nachschlagen, einsetzen). Ziel ist es, den Schüler in seiner ganzen Person anzusprechen und ihn so möglichst umfassend in den Lernprozess einzubinden.

 

Medienkonzept

Ziele der Medienerziehung

Allgemein-pädagogische Ziele sind integraler Bestandteil des Medienkonzeptes unserer Schule. So sollen Schülerinnen und Schüler gesellschaftliche Auswirkungen aller Medienformen, auch der Informations- und Kommunikationstechnik, kennen- und beurteilen lernen. Ebenso sollen sie medienkritische Betrachtungen zur Verlässlichkeit von Kommunikation und Medien anstellen können. Die so umrissenen Kompetenzen sind im Lernzielkanon vieler Fächer traditionell verankert für den Umgang mit klassischen Medien. Auf den Bereich der neuen computerorientierten Medien und deren Anwendungsbereiche lassen sie sich fast nahtlos übertragen. Hier bedarf es deshalb keiner Neuorientierung oder Umschreibung der Ziele der Medienerziehung.

Computerorientierter Medieneinsatz

Die Fachbereiche beschreiben im Medienkonzept den Ist-Zustand des computerorientierten Medieneinsatzes und entwickeln Perspektiven für die Zukunft. Einige sehr ähnliche Leitlinien zeichnen sich für fast alle Fächer ab. So ist die Internetrecherche ein hilfreiches Instrument, zum einen in Phasen selbstständiger Schülerarbeit, zum anderen zur inhaltlichen Unterrichtsvorbereitung und zur Bereitstellung klassischer Medien (Informations- und Arbeitsblätter). Technische Vorkenntnisse sind nur in sehr geringem Umfang notwendig; sinnvolle und produktive Recherchen erfordern vor allem fachliches Wissen, Urteilsvermögen und Zielstrebigkeit. Zunehmend finden sich in einigen Sachbereichen auch online-Lernumgebungen (z. B. zu biologischen oder chemischen Standardthemen von einzelnen Kollegen oder Universitäten bereitgestellt), die auf der Basis des kostenfreien T-DSL-Anschlusses der Schule auch technisch einwandfrei genutzt werden können. Elektronische Lexika und Informationsmaterialien stehen in vielen Fachbereichen, z.T. auch mit allgemeiner Thematik, zur Verfügung und sollen u.a. zunehmend in selbstständigen Unterrichtsphasen eingesetzt werden. Simulationsprogramme bieten sich in Natur- und Gesellschaftswissenschaften an und stehen auch bereits in gewissem Umfang zur Verfügung. Komplexe Lernprogramme: Lernprogramme, die interaktiv einfache Wissenslernziele, z. T. auch komplexere Verständnisziele anstreben, sind erst in ganz geringer Anzahl auf dem Markt. Zwischen den beiden didaktischen Polen von der lehrerzentrierten, informierenden Software bis hin zum interaktiven, alle Lernzielebenen anstrebenden Selbstlernprogramm spannt sich ein weiter Bogen. Wirkliche CBT-Programme (CBT = Computer Based Training), bei denen der Lehrer phasenweise überflüssig zu werden scheint, sind aber nicht nur im Bestand unserer Schule, sondern auch im Angebot der Verlage und Produktionsfirmen selten anzutreffen, eine Aussage, die mehr oder weniger für alle Fächer gilt. In den Fremdsprachen, in Deutsch und vereinzelt auch in anderen Fächern sind allerdings Trainingsprogramme (z. B. zu Vokabeln oder Grammatik) zu erwähnen, die aber eher als häusliche Unterstützung und zur Festigung eingesetzt werden können.

Vermittlung von computerorientierter Medienkompetenz
Neu für unsere Schule ist die Festschreibung, wie die technischen und gestalterischen Fähigkeiten im Umgang mit den computerorientierten Medien vermittelt und gesichert werden sollen. Die folgende Übersicht zeigt die unterrichtliche Umsetzung in absehbarer Zukunft:

Klasse 7 – Projekttag
Organisation durch Klassenlehrer; inhaltliche Betreuung durch Mathematik-,Deutsch-,Biologie- und Geschichtslehrer: Recherchieren, Exzerpieren, Referieren;
Zeitrahmen wie Stufe 5.

Tabellenkalkulation (Tabellen und Diagramme) - Powerpoint 

Klasse 8 - Kunst
Bildbearbeitung (Programmvorschlag: Gimp, http://www.opitz.org, Adobe Photoshop Elements(PSE)
Lernziele - siehe online-Tutorial http://www.ksl.mediendesign.eduhi.at/lehrer/oppitz/exe_gimp/gimp_2.html

Klasse 9 - Deutsch
Umgang mit Textverarbeitung (Aufbaukurs) 
Gestaltungselemente, wie Gliederung, Inhaltsverzeichnis, Makros...entsprechend den  Lernzielbeschreibungen der Fachkonferenz

Klasse 10 - Geografie / Sozialkunde
Fächerübergreifende Projekte der tagesaktuellen Politik

Präsentationen – Vorträge

In den einzelnen Klassen ist eine flexible Umsetzung notwendig, da unterschiedliche Schülerkenntnisstände integriert werden müssen. Schüler mit umfangreichen Kenntnissen können Schülern mit geringeren Vorkenntnissen helfen. Nach Umsetzung des Medienkonzepts der Stadt Sankt Augustin bringen Schüler konkrete Computerkenntnisse aus der Grundschule mit, auf die wir aufbauen können. Ziel ist es, bestimmte Grundfertigkeiten bei allen Schülern sicher zu stellen. Bei guten Vorkenntnissen der Schüler sollte der Zeitaufwand reduziert werden zugunsten der fachspezifischen Unterrichtsziele. Die Übersicht charakterisiert und fixiert nur die Einführungs-zeitpunkte und die verantwortlichen Fächer. Mittlerweile haben die beteiligten Fachgruppen konkrete Unterrichtsplanungen vorbereitet, die vor allem darauf Wert legen, die Medien-kompetenzen in engem Kontext zu den fachlichen Unterrichtsinhalten und Zielen zu entwickeln. Zur Festigung und Vertiefung ist die Anwendung der Medien in einem möglichst breiten Kontext von Fächern und Inhalten sinnvoll.

 


Ganztagsschul-Konzept seit 2012
Unser Konzept versucht die allgemeinen Vorgaben in ausgewogener Form zu realisieren:
-          unterrichtsbezogene Ergänzungen
-          themenbezogene Vorhaben und Projekte
-          Förderung und Freizeitgestaltung


Betreuungsbereich: Mittagessen und Spielzeit (12.30 – 13.30 Uhr)
Ein Lehrer beaufsichtigt die Schülerinnen und Schüler beim Essen und in einer anschließenden kurzen Freizeit- und Entspannungsphase im Rahmen einer Unterrichtsverpflichtung in Höhe einer halben Stunde. Das Mittagessen wird im neuen Mensa-Gebäude eingenommen. Diese Räume werden nicht als Unterrichtsräume genutzt und werden auch von der Realschule plus für das Mittagessen dieser GTS-Klassen genutzt werden. Die Herstellung, Anlieferung und Ausgabe des Essens wird mit außerschulischen Kräften durchgeführt (Ausschreibung durch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg).


Organisation des Mittagessens:
Das Essen wird entweder täglich frisch in der Mensa zubereitet. Die Ausgabe erfolgt über Ausgabetheken von externem Personal. Lehrer führen Aufsicht und erziehen die Schülerinnen und Schüler zur Reinhaltung des Mobiliars und des Raumes und die korrekte Rückgabe des Geschirrs und Tabletts. Die Eltern werden an den Kosten beteiligt, der Schulträger übernimmt ebenfalls einen Teil der Kosten je Mahlzeit. Ausstattung der Räume und Anstellung des Personals regelt der Schulträger.


Unterricht in rhythmisierter Form
Der Unterricht der GTS-Klassen am SAG wird in der Weise umstrukturiert, dass Vertiefungs- und Übungsphasen sowie andere Formen des Erlernens in die Hände der Fachlehrer gelegt werden, die auch diese Aufgaben stellen, so dass der Lehrereinsatz in diesen Klassen in den einzelnen Fächern steigen wird, damit ausreichend Zeit für diese zusätzlichen Phasen im Unterricht entstehen kann und darüber hinaus zu stellende Hausaufgaben nicht mehr anfallen. Die Kinder haben nach ihrem Aufenthalt bis 16.00 Uhr an der Schule keine schriftlichen Arbeiten mehr zu Hause zu erledigen, es sei denn, Defizite sind aufzuholen. Grundsätzlich ist das Ganztagsangebot in Klasse 7 von der Nachfrage abhängig.



Möglicher Lehrereinsatzplan (38 LeWoStd) Klasse 7

 5 D
 5FS 1
 5FS 2
 5M
 3 Sp
 12je 2 in Bi, Ph, Ch, Ge, Mus, Bk
 1Re/Et, Ek
 2AG / Vereine

 

Möglicher GT-Stundenplan Klasse 7

   Mo DiMiDo Fr
 1 08.05 DMMu FS 1 M
 2 08.55 Sp Re Bk Ek D
       
 3 09.55M D FS 2PhBk
 4 10.45 FS 1 Bi FS 2 DCh
       
 5 11.40 FS 2 FS 2 FS 1M FS 1
 6 12.30 Mittagspause und Spiele FS 1
 713.30 Ek SpD Bi 
 8 14.20 Mu BkAG Sp 
 9 15.10 Ph Ch AG M 

 

Stefan-Andres-Gymnasium Schweich | verwaltung@sag-schweich.de in Trägerschaft des Landkreises Trier-Saarburg