Die AG teilt sich in zwei Gruppen: Die „Musicalinis“ sind die Talente der Klassenstufen 5–7, die hier ihre erste Bühnenerfahrung sammeln und mit jeder Probe sichtbar in ihre Rollen hineinwachsen. Mit viel Energie und Kreativität stehen sie auf der Bühne und entwickeln sich weiter.
Im Musical-Projekt der Klassenstufen 8–13 entstehen hochwertige und komplexere Produktionen. Hier übernehmen die Schülerinnen und Schüler anspruchsvollere Rollen und wirken aktiv an der Gestaltung der Aufführung mit – von der Entwicklung einzelner Szenen bis hin zur finalen Inszenierung.
Doch dieses Jahr war es anders. Die beiden Gruppen führten als gesamtes Ensemble das Stück „Schwesterherzen“ auf, eine Musicalbearbeitung in Anlehnung an „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner.
Begonnen hat es mit gemeinsamen Proben. Nach Soundcheck, Lichtaufbau, Kostümieren und ein paar Ideen konnte es losgehen. Auch wenn es, wie es nun mal zu guten Proben dazugehört, immer mal kleine Fehler gab, wurden am Ende alle Mühen belohnt und die Auftritte verliefen erfolgreich.
Die Aufführungen selbst überzeugten durch eine besonders lebendige und authentische Darstellung. Die Schülerinnen und Schüler spielten mit viel Freude und wirkten dabei fast zu jeder Zeit natürlich und ungezwungen auf der Bühne.
Die Szenen gingen flüssig ineinander über, sodass kaum Hänger oder Unsicherheiten erkennbar waren. Besondere Leistung wurde von den Schwestern abverlangt. (Nele Lickefeld und Anik Lippold, sowie Sophia und Emily Mayer) Durch das ganze Stück hindurch zeigten sie mit großem Talent und Spielfreude in Zusammenspiel mit allen anderen großartigen Darstellern eine wunderbare Geschichte, die auch die Erwachsenen zum Nachdenken über das eigene Leben bewegte.. Auch technisch lief alles reibungslos: Licht und Ton waren gut abgestimmt und unterstützten die Handlung wirkungsvoll. Vor einem gut gefüllten Bürgersaal herrschte von Beginn an eine positive Stimmung, die durch die aussagekräftige Zusammenarbeit aller Beteiligten für eine gelungene Atmosphäre sorgte.
Lukas Wegener, Schüler des Stefan-Andres-Gymnasiums

