Grandioser Sieg bei Jugend forscht 2026

Felicia Jostock, Jule Straka und Enna Raskin (alle G7c) haben schon im letzten Jahr erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ teilgenommen.

Auch in diesem Jahr wollten sie wieder dabei sein. Für ihr diesjähriges Projekt haben sie sich ein Thema aus dem Bereich Umweltschutz vorgenommen und haben sich gefragt:

Kann man PET-Plastikflaschen sinnvoll als Baumaterial beim Hausbau verwenden?

Nach fast einjähriger Forschungsarbeit (betreut von ihrer Physiklehrerin Christine
Döring) stellten sich Felicia, Jule und Enna am 05.02.2026 beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Bitburg der Herausforderung, ihre Ergebnisse der Fachjury zu präsentieren. Dabei überzeugten Sie die Jury, setzen sich gegen ihre Konkurrenten durch und belegten den 1. Platz im Fachbereich Physik.

JuFo_Bitburg

Die Jury schreibt zur Wettbewerbsarbeit der drei Mädchen: 

„Inspiriert durch einen Fernsehbeitrag beschäftigten sich Felicia, Jule und Enna mit einem aktuellen, weltweiten Problem: der massiven Zunahme von Plastikmüll. Sie zeigen eindrucksvoll, das PET-Plastikflaschen zum Aufbau von Hauswänden genutzt werden können und diese teilweise bessere Eigenschaften in Bezug auf Schallschutz und Wärmedämmung besitzen als industriell gefertigte Steine.

Wir wünschen für weitergehende Arbeiten genauso tolle Ideen und viel Erfolg!“ 

Insgesamt erhielten Felicia, Jule und Enna folgende Preise für ihre Arbeit: Umweltfreundliche Alternativen beim Hausbau? Wir sind dabei! 

• Regionalsieg (1. Preis) Physik 

• Sonderpreis Umwelttechnik 

• Sonderpreis der Kreissparkasse 

• Sonderpreis der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm 

Über ihre Forschung schreiben die drei Jungforscherinnen:

„In unserem Projekt haben wir untersucht, ob Plastikflaschen als Baumaterial für Wände beim Hausbau in Frage kommen. Dazu haben wir zunächst eine Holzkiste mit den Maßen 60cm x 60cm x 60cm als Modellhaus gebaut. Vor diese stellen wir selbst gebaute Wände aus verschiedenen Materialien wie handelsübliche Bausteinen, Holz und auch eine Wand, die wir aus zwei Holzbrettern bauten, die wir im Zwischenraum mit Plastikflaschen befüllten. Pro Wand nahmen wir jeweils zwei Messungen vor: wie gut der Lärmschutz ist und wie gut die Wärme abgehalten wird. Wir haben herausgefunden, dass unsere Wand aus Plastikflaschen bei der Wärmedämmung alle anderen Wände „schlägt“. Sie ist hier der Testsieger. Und auch beim Schallschutz kann sie vor allem bei hohen Tönen punkten. Somit haben wir eine Möglichkeit gefunden, wie Plastikmüll in Form von Plastikflaschen sinnvoll verwendet werden kann.“ 

Als Regionalsiegerinnen im Fachbereich Physik vertreten Felicia, Jule und Enna unsere Region beim Landeswettbewerb Ende April in Ingelheim. Wir drücken euch ganz fest die Daumen und gratulieren euch zu dieser herausragenden Leistung!

 

Christine Döring

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