Erste-Hilfe-Kurs für die 10.Klassen

Im Rahmen der Projekttage am SAG, konnten Schüler*innen mit großer Freude an verschiedenen Projekt teilnehmen. Für die zehnten Klassen des Gymnasiums hatte die SV einen offiziellen Erste-Hilfe-Kurs organisiert, der zwei Tage dauerte.

Die Schüler*innen wurden in Gruppen von 20 bis 27 Personen aufgeteilt. Anschließend wurden sie von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes unterrichtet. 

Mittwochs starteten sie mit theoretischen Grundlagen zum Thema: Was ist Erste Hilfe und wann braucht man sie? Dazu gingen sie genauer auf Unfälle im Straßenverkehr (Autobahn, Landstraße, Bundesstraße) und dem Haushalt ein. Dabei wurde ihnen klar gemacht, dass der Selbstschutz auch bei Unfällen vorgeht. Daraufhin ging es in die Praxis und die Schüler*innen konnten aneinander üben, wie man bewusstlose Menschen aus einem Auto befreien kann. Anschließend bekamen sie beigebracht, wie man diese in die stabile Seitenlage bringt, und wann diese erforderlich ist. 

Nach einer kurzen Pause bekamen die Schüler*innen Zettel mit verschiedenen Krankheitsbildern und Unfällen, darunter Epileptischer Anfall, Erstickung, elektrischer Schock, Herzinfarkt und Sonnenstich. Diese mussten die Schüler*innen in kleinen Gruppen lesen und Maßnahmen recherchieren. Im Anschluss durften sie vor der Klasse die Situation nachspielen, woraufhin sie zusammen mit der Kursleitung die Fälle noch einmal besprachen.

Am zweiten Tag lernten sie die Herzdruckmassage, die sie an einer Puppe üben konnten. Die Schüler*innen versuchten zwei Minuten lang die Puppe zu reanimieren. Dabei wurde ihnen schnell bewusst, wie anstrengend eine Wiederbelebung ist. Dabei erlernten sie auch die Mund zu Mund Beatmung. 

Nach der Pause fingen sie an, verschiedene Verbände und ihre Zwecke zu erlernen. Es ging um den Handverband, einen Druckverband am Handgelenk und am Ellbogen. Danach mussten die Schüler*innen ohne Anleitung versuchen, einem anderen den Kopf zu verbinden. So unterschiedlich die Kopfverbände auch waren, stellte sich heraus, dass alles, was bequem für den Patienten war und die Wunde abdeckt, richtig war. Zum Schluss wurde ihnen noch einmal der Unterschied zwischen bewusstlosen und hilflosen Menschen deutlich gemacht. 

Im Namen der zehnten Klassen des Gymnasiums wollen wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes bedanken. Die Rückmeldungen zu diesem Kurs waren durchgehend positiv und die Schüler*innen konnten viel mitnehmen.

Johanna Kellersch und Mariella Guhl, 10b

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